Lexikon

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Auf dieser Seite sammele ich Fachbegriffe, die Dir in meinem Blog begegnen und erkläre sie kurz. Außerdem findest Du einen Link zu dem Artikel, in dem ich den Begriff zum ersten Mal verwendet habe.

A

B

C

D

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Exponentielles Wachstum

liegt vor, wenn sich mit jeder Steigerung der Eingangsgröße x die Ausgangsgröße y um einen bestimmten Prozentsatz erhöht. Das Wachstum verläuft also immer schneller, je hoher die Ausgangsgröße schon ist.

Ein bekanntes Beispiel für exponentielles Wachstum ist der Zinseszinseffekt, bei dem sich ein Guthaben jedes Jahr um einen bestimmten Zinssatz erhöht.

Siehe dazu mein Artikel über Wachstumsarten.

F

G

H

Haushaltsbuch

ist eine Übersicht, in der alle persönlichen Ein- und Ausgaben aufgelistet werden. Es hilft, die eigenen Finanzen zu überblicken, den monatlichen Überschuss zu berechnen sowie die wesentlichen Kostentreiber zu identifizieren. Außerdem ist eine Berechnung der eigenen Sparqoute möglich.

Siehe dazu mein Artikel über das Haushaltsbuch.

I

J

K

Kapitalwert

wird auch Barwert genannt und stellt den Gesamtwert einer Reihe von Ein- bzw. Auszahlungen dar. Dazu wird in der Berechnung des Kapitalwertes berücksichtigt, dass der gleiche Geldbetrag heute mehr wert ist als in der Zukunft. Der Besitzer des Geldes könnte nämlich in der Zwischenzeit das Geld investieren und eine Rendite erzielen. Der Kapitalwert führt dazu, dass wir den Wert von Zahlungen (sowohl Kosten als auch Einkünfte), die weit in der Zukunft liegen, überschätzen.

Siehe dazu mein Artikel über den Kapitalwert.

Kuppelproduktion

ist ein Herstellungsprozess, bei dem neben einem Hauptprodukt weitere Nebenprodukte entstehen. Kennzeichnend für die Kuppelproduktion ist, dass diese Produkte in festen Mengenverhältnissen anfallen, die häufig durch physikalische oder chemische Gesetze bestimmt werden. Im weitesten Sinn ist nahezu jeder Herstellungsprozess eine Kuppelproduktion, da Reststoffe und Abfälle entstehen. Im engeren Sinn werden unter Kuppelproduktion solche Prozesse verstanden, in denen Nebenprodukte entstehen, die einen Marktwert haben und somit gewinnbringend verkauft werden können.

Siehe dazu mein Artikel über die Kuppelproduktion.

L

Leistung

gibt an wie viel Arbeit pro Sekunde verrichtet wurde (gemessene Leistung) bzw. verrichtet werden kann (Leistungsangaben für Geräte). Leistung wird in Watt [W] angegeben, wobei ein Watt einem Joule pro Sekunde bzw. ein Volt mal Ampere entspricht. Größere Leistungen werden häufig in Kilowatt [kW] angegeben. Diese Einheiten dürfen auf keinen Fall mit Kilowattstunden [kWh] verwechselt werden, da es sich hierbei wieder um eine Einheit für die geleistete Arbeit handelt.

Beispiel: Ihre Waschmaschine verrichtet im Betrieb eine bestimmte Leistung, z.B. 2 kW. Auf Ihrer Stromrechnung finden sie aber nur eine Angabe in kWh, weil die Betriebsdauer der Waschmaschine eingerechnet wurde. Bei einem Betrieb von 10 h innerhalb des Abrechungszeitraums ergeben sich so 20 kWh, die Sie Ihrem Stromversorger bezahlen müssen.

In meinem Artikel zum Sparen von Stromkosten habe ich einige weitere Beispiele vorgerechnet.

Lineares Wachstum

liegt vor, wenn sich eine Ausgangsgröße y mit jeder Steigerung der Eingangsgröße x um den gleichen Wert verändert. Anders als beim proportionalen Wachstum muss für den Fall, dass die Eingangsgröße x den Wert Null hat, die Ausgangsgröße nicht auch Null sein.

Siehe dazu mein Artikel über Wachstumsarten.

Logistisches Wachstum

liegt vor, wenn sich die Wachstumsgeschwindigkeit einer Ausgangsgröße y mit steigender Eingangsgröße x zunächst immer weiter erhöht, dann auf eine bestimmte Geschwindigkeit stabilisiert und zuletzt immer weiter abnimmt. Die Ausgangsgröße nähert sich also einem oberen Grenzwert an. Logistisches Wachstum können wir häufig in der Biologie beobachten. Ein Beispiel ist die Körpergröße von Kindern, die zunächst sehr schnell, dann moderat und als Jugendliche immer langsamer wachsen, bis sie eine ungefähr konstante Körpergröße erreicht haben.

Siehe dazu mein Artikel über Wachstumsarten.

M

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Nutzwertanalyse

ist eine Methode, die bei komplexen Entscheidungsproblemen eine objektive Auswahl ermöglicht. Dazu werden alle Handlungsoptionen anhand festgelegter Kriterien bewertet. Die Kriterien können unterschiedlich starke Gewichtungen aufweisen. Mithilfe der Bewertungen wird für jede mögliche Handlungsoption ein Nutzwert berechnet. Diese Zahl sagt aus, zu wie viel Prozent die entsprechende Handlungsoption einer idealen Alternative entspricht, in der alle Bewertungskriterien bestmöglich erfüllt wären.

Siehe dazu mein Artikel zur Nutzwertanalyse.

O

P

Pareto-Prinzip

sagt aus, dass wir 80 % unserer Arbeitszeit für die letzten 20 % unseres Ergebnisses aufbringen. Wir werden also mit zunehmender Fokussierung auf ein einzelnes Thema immer ineffizienter.

Siehe dazu mein Artikel zum Pareto-Prinzip.

Proportionales Wachstum

liegt vor, wenn sich eine Ausgangsgröße y mit jeder Steigerung der Eingangsgröße x um den gleichen Wert verändert. Außerdem ist der Wert der Ausgangsgröße Null, wenn der Wert der Eingangsgröße Null beträgt. Beispielsweise wächst der Einkaufspreis eines Produktes (y) proportional mit der gekauften Menge (x), vorausgesetzt es gibt keinen Mengenrabatt, Grundpreis, Flatrate o.ä.

Siehe dazu mein Artikel über Wachstumsarten.

Q

R

Renditedreieck

zeigt die historische Entwicklung von Börsenkursen in Abhängigkeit vom Einstiegs- und Ausstiegsjahr. Für die meisten Aktienindizes ist anhand der Renditedreiecke erkennbar, dass sich kurzfristige Kursschwankungen langfristig ausgleichen und sich der Wert langfristig positiv entwickelt. An der Börse ist es also weit weniger wichtig, den perfekten Ein- und Ausstiegszeitpunkt zur finden, sondern möglichst langfristig investiert zu sein.

Siehe dazu auch mein Artikel über Renditedreiecke.

S

Sparquote

ist das Verhältnis von gespartem Geld zum gesamten Einkommen innerhalb eines bestimmten Zeitraums.

Siehe dazu mein Artikel über das Haushaltsbuch.

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U

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Wirkungsgrad

gibt an wie viel Prozent der zugeführten Energie bzw. Leistung von einer Maschine als Nutzenergie bereitgestellt werden. Die restliche Energie wird häufig in Form von Wärme abgegeben.

Beispielsweise hat ein Verbrennungsmotor in einem bestimmten Betriebszustand einen Wirkungsgrad in Höhe von 15 % und eine Leistung von 50 kW. Damit stehen 7,5 kW zur Beschleunigung des Fahrzeugs zur Verfügung und es entstehen 42,5 kW Wärme.

Im weitesten Sinne sind damit alle realen Prozesse, in denen Energie in eine andere Energieform umgewandelt werden, Kuppelproduktionen.

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